# THE LITTLE THINGS 08.17

Die KLEINE Inspiration

Es gibt so viele wunderschöne Dinge auf diese Welt und es wird leider immer wieder verdrängt. Wir alle haben immer größere Wünsche und Ziele, die auch gut sind. Aber leider vergisst man oft die kleinen Dinge zu schätzen. Sollten wir das nicht ändern?

Ich möchte euch mit der Kolumnen Reihe #thelittlethings kleine Geschichten erzählen. Damit möchte ich nicht nur euch zeigen wie viele kleine zauberhaften Dinge es in unserem Leben doch gibt. Ich werde damit auch mich selbst erinnern, diese Kleinigkeiten wahrzunehmen und mehr zu schätzen. Es wird mich selbst zum überlegen bringen, mir zeigen dass es am Ende vielleicht nicht nur eine Story gibt, die ich erzählen könnte, sondern mehrere.

Das erste Erlebnis, das ich heute teilen möchte, ist mittlerweile Monate her. Aber genau diese paar Minuten in der überfüllten S-Bahn haben mich zu dieser Reihe inspiriert.

Ich wollte nach einem stressigen Tag nach Hause und landete in einer völlig überfüllten S-Bahn. Sitzplatz? Fehlanzeige. Also reihte ich mich in den Gang zu den stehenden Menschen. Ich fühlte mich irgendwie beobachtet. Als ich dann zwei Augen entdeckte, die mich anguckten, ich bin es gewohnt oft angeschaut zu werden, schließlich halte ich das niedlichste Wesen immer in meinen Armen. Aber diese kleinen Augen sahen nicht Bella an, sondern mich und ich musste immer wieder anfangen zu schmunzeln. Es wurde zu einem kleinen Spiel, wer als erstes lächelt hat verloren. Oder in diesem Fall wohl eher gewonnen.

Am Hauptbahnhof wurde nochmal alles ein wenig enger und um einen herum gab es nur noch gestresste und schlecht gelaunte Gesichter. Aber das kleine ca. 9-jährige Mädchen und ich schmunzelten uns immer noch an. Zu unserer Bespaßung hatte ihr Vater „Center-Schocks“ dabei und sie baß kräftig rein. Ihr Gesicht – wir mussten einfach lachen! Das hatte es sogar geschafft den Menschen um uns ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Als wäre dieses Ereignis nicht schon die Rettung meines Feierabends gewesen, fragte die kleine Maus ihren Vater, ob er sie nicht auf den Schoß nehmen könnte, damit ich mich hinsetzen kann. Die restliche Zugfahrt erzählte sie mir dann von ihrem Tag und dass sie mit ihrem Vater am nächsten Tag Kuchen backen wird. Und es mussten Brownies werden.

Das ist mittlerweile Monate her und wir reden hier vielleicht von zwanzig Minuten meines Lebens, aber es sind Minuten, die ich nicht vergessen kann. Und dieser Augenblick, nach einem stressigen Tag, in einer überfüllten Bahn, mit genervten und schlecht gelaunten Menschen, der mich immer noch zum grinsen bringt.

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