#thoughts

Wieso das Ganze?

Wieso…?

Eine Frage die so beginnt, hinterfragt meist etwas. Wenn bei mir eine Frage so anfängt, steckt da in der Regel eine Emotion hinter und meist eine, die die Frage schwer macht zu beantworten. Momentan stell ich sie mir allerdings sehr oft und meist tut die Antwort sehr weh. Die Fragen die ich mir stelle hinterfragen nämlich meist mein Tun, meine Gedanken und die Antwort steht oft in Verbindung mit Angst oder Erfahrungen.

Ich habe große Ziele, eine große Vision und vor allem habe ich dadurch so viele Vorbereitungen zu treffen. Mein Kopf ist voller Aufgaben und Arbeit. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde mir geht das alles einfach von der Hand und ich schaffe das alles mit Links. Eher im Gegenteil, am liebsten hätte ich jetzt bereits eine Unterstützung an meiner Seite. Jemanden der mir ein wenig von der Last abnehmen kann, mehr Ahnung von den Dingen hat, wo ich gerade nur ein riesen Fragezeichen vor mir sehe.

Und plötzlich ist er wieder da. Dieser Druck auf der Brust, der körperliche Schwindel – das Gefühl zu versagen.

Wieso denke ich so?

Wieso kommt dieses Gefühl in mir auf?

Weil ich schon wieder zu viel von jetzt auf gleich will und dabei so ein paar Dinge ausblende. Mal davon ab, dass ich mir gerade alles alleine erarbeite / aufbaue. Das soll hier jetzt kein Mitleid erregen oder in einem großen „rumgeheule“ enden. Ich möchte Dir zeigen, dass nicht hinter jeden Scheinwelt im Internet auch wirklich ein perfektes Leben steckt oder einfach nur Glück. Ich kann jetzt natürlich nur für mich reden und meine momentane Situation.

Ich habe einen vierzig Stunden Job und einen alleinigen Haushalt, wie wahrscheinlich sehr viele. Doch aus einem Hobby wird in der Bloggerbranche doch auch schnell Arbeit. Hinter jedem Bild auf Instagram steckt viel Zeit, Liebe und Arbeit. Die Shootings, die Bearbeitung der Bilder und dann versuche ich  seit diesem Jahr wirklich Mehrwert zu schenken an Hand meiner Texte. Diese sind meist aus dem tiefsten Herzen, Emotionen auf die man sich erstmal einlassen muss und mit denen ich Dich inspirieren und motivieren möchte.

Mit diesem Schritt habe ich gemerkt, dass es genau das ist womit ich mich identifizieren kann. Dass das Thema „Fashion“ auf meinem Blog in Hintergrund rücken soll, da ich denke das ich diese Kategorie besser auf Instagram präsentieren kann und auch in dem Fall lediglich visuell inspirieren möchte. Ich bin ein Mensch der vor allem eines gut kann, zuhören. Und helfen den richtige Weg zu finden voller Emotionen, voller Lebensfreude und Dankbarkeit – das ist es was ich euch hier näher bringen möchte. Höhen und Tiefen, Gedanken sowie Geschichten aus dem wahren Leben. Aus diesem Grund bin ich im Hintergrund auch noch dabei meinen Blog neu zu gestalten. Meinem Leben und mir anzupassen. Außerdem möchte ich Dir zukünftig noch ein weiteres Medium zur Verfügung stellen woran ich arbeite. Dies bedeutet natürlich ebenfalls viel Zeit und Arbeit – aber auch dazu bald mehr.

Naja und dann kommt der große Schritt für den ich mich Ende letztens Jahres fest entschieden habe. Den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Den Willen ein eigenes Kreativbüro zu erschaffen, ein Büro was hilft Visionen, Träume einen Gesicht zu geben.

  • alleiniger Haushalt
  • 40 Std Woche im Büro
  • Instagram/Blog als Hobby / Nebenjob
  • die Vision etwas ganz großes selber zu schaffend
  • auf den Weg in die Selbstständigkeit

Und ja, da fällt mir gerade gefühlt alles auf die Füße. Ich weiß was meine Vision ist, wo ich hin will – aber bevor ich da ganz oben ankomme, muss ich erstmal ganz unten anfangen. Was kann ich am besten um anfangs alleine zu überzeugen, ich brauche ein Konzept, die Zielgruppe – einfach die komplette Identität.

Ich denke nun kannst du dir ein gutes Bild darüber machen wieso ich gerade ein wenig unter Strom stehe. Man arbeitet einfach so viel und sieht auf den ersten Blick keine Fortschritte, weil es aber auch einfach gar nicht möglich ist jeden Tag einen sichtlichen Fortschritt zu schaffen.

Wenn ich schreibe merke ich meist wie schwer ich es mir selber mache. Durch meine Gedanken, meine Anforderungen an mich selbst und auch mein Zweifel. Wem muss ich denn beweisen, dass ich alles von Anfang an perfekt schaffe – niemanden. Ich denke es wird von mir erwartet, dabei bin ich es ganz alleine die diese Anforderung an mich selber hat. Kommt dir das vielleicht bekannt vor?

Genau aus diesem Grund habe ich mich nochmal entschieden neu anzufangen. Mein Blog soll dir zeigen, dass du mit deinen Gefühlen nicht alleine bist, dich inspirieren weiter zu machen, an dich zu glauben, an deinen Träumen festzuhalten und nicht aufzugeben. Dir das glückliche Leben selber zu erschaffen, welches du verdient hast. Gleichzeitig hilft es mir Erlebnisse, Entscheidungen zu verarbeiten, mich zu reflektieren, mein Handeln zu verstehen.

Gedanken, Erlebnisse die mich zum Zweifeln bringen und mir genau dies während des schreibens auffällt und ich so diese umlenken kann. Das die Angst, die Wut, die Traurigkeit ein Gefühl ist, was ich selber in mir auslöse. Das alles im Leben mich weitergebracht hat, egal wie es mich eine Zeitlang verletzte und runtergezogen hat.

Wieso tu ich nun also das Ganze? Um uns allen bewusst zu machen das wir alle das erreichen können, was wir uns erträumen.

Ich freue mich das DU mich auf diesem Weg begleitest.

Lasst uns gemeinsam unserer Vision Leben einhauchen.

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