#thoughts

Zweifle nie an deinem Warum

Es gibt immer Momente im Leben in denen wir so an uns zweiflen, an denen wir denken wir sind ein Nichts.

Diese Situation hatte ich an dem Tag, als ich zu meinem Chef gehen wollte. Ihm sagen wollte was meine Pläne sind. Das ich mich mit der momentanen Situation nicht mehr wohl fühle und dies auch nicht mehr so  akzeptieren möchte. Ich habe es nicht geschafft, ich stand den kompletten Tag neben mir und kam völlig enttäuscht von mir selber nach Hause. In diesen Situationen nehme ich mir immer ein „Tagebuch“ zur Seite. Ich führe es nicht regelmäßig, es ist eher um Dinge zu verarbeiten, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Einfach um alles aufzuschreiben was im Kopf hin und her schwirrt und so alles „loszuwerden“ und oft kommen Lösungen von ganz alleine. Wie in diesem Fall, aber lies selbst…

Ich bin ein Versager

Ich werde es nicht schaffen

Ich bin nicht Genug

Ich bin so nicht Sicher

Alles Sätze die sich in den letzten Tagen bei mir eingebrannt haben. Wo ist mein Glauben & Vertrauen geblieben?

Ich war doch so fest von meiner Entscheidung überzeugt. Doch kaum war der Tag da, war ich ein Haufen Ehlend. Meine Angst schnürte mir heute den Magen zu, ließen Tränen und Traurigkeit aufsteigen. Wo ist die Melina die sich in den letzten Tagen so gefestigt gefühlt hat mit ihrer Entscheidung? Die Melina, die für ihre Vision / ihren Traum kämpfen wollte und das tiefe Vertrauen hatte, dass sie richtig geleitet wird.

Ich konnte nicht mehr schlafen – in meinem Kopf kreisten alle Gedanken – ein reines Chaos.
Was ist, wenn ich am Ende ohne alles darstehe?
Was mache ich wenn ich finanziell nichts erreiche?
Wenn ich am Ende meine Miete nicht zahlen kann?

Ich habe es heute einfach nicht geschafft zu meinem Chef zu gehen und zu kündigen, ihn nach einem freiberuflichen Job zu fragen oder ähnliches. Da liegt doch schon die erste Frage – Was genau will ich überhaupt? Die Angst vor der finanziellen Unsicherheit ist wohl eine der größten die mich mein Leben lang geprägt hat.

Ich kenne keine finanzielle Freiheit, nicht einmal die wirkliche Sicherheit. Alles was ich bis heute kennen gelernt habe ist – das wenig Geld unglücklich macht, das Geld das Wichtigste auf der Welt sein soll. Aber eigentlich ist es doch nur Papier?

Natürlich habe ich Angst – Angst, dass ich am Ende noch weniger habe. Angst vor der Reaktion meiner Familie, meiner Mutter und vor allem meinen Großeltern. Wenn ich denen sage „ich mache mich selbstständig“, geschweige denn „ich habe gekündigt“.

Meine Angst hat mich heute einfach gefangen, die Stimme in mir möchte mich beschützen und lieber den „sicheren“ Weg gehen, den wir immer beigebracht bekommen. Also nehme ich mir jetzt bewusst diese Zeit und schreibe diese Zeilen & frage mich vor allem eins.

Warum?

Ich möchte das jeder einzelne da draußen sich wieder die Erlaubnis zum träumen gibt. Das sie rausgehen, ihren Traum leben und sich bewusst machen, dass sie alleine ihr Leben gestalten. Das sie selber ihre Erfüllung erschaffen und es jeder kann. Ich möchte die Menschen da draußen, Dich dazu bringen deiner Vision leben einzuhauchen, dem ganzen ein Gesicht zu geben, dem deine Seele, deine Ansicht vom Leben einzuflößen und die Kraft zu geben nach außen zu gehen und zu wachsen.

Dies möchte ich zum einen mit einem neuen Podcast || Vision Creator | Der Pocast um deine Vision zu Leben || (hier auf iTunes) & zum anderen in dem ich wirklich dabei helfe dem ganzen als Designer ein Gesicht zu geben.

Das ist mein Warum – Die Gründe warum ich nicht mehr 40 Stunden in einem Büro sitzen möchte, wie eine Maschine nur meine Sachen abarbeiten möchte und vor allem werde ich mit dieser Arbeit niemanden da draußen erreichen. Durch diesen Job werde ich keinen mit dieser Message erreichen können. Niemanden mit meiner Liebe zu Design, Form, Farbe und vor allem dessen Wirkung helfen und begeistern können.

Ich beobachte immer mehr das in diesem Job vieles nur noch „Massenabfertigung“ ist.

Alle Designs wurden schon mal genutzt, einfach bisschen geändert und wieder eingesetzt. Werden Kunden als neu verkauft & ich frage mich während ich das ganze ausführe – Hat ein Kunde nicht etwas neues, individuelles verdient?

Jeder Kunde, jede Dienstleistung ist jemand und etwas neues. Scheint es noch so gleich, jeder hat eine andere Herangehensweise, ein anderes Gefühl, eine andere Emotion die vermittelt werden soll. Ich möchte das genau das, was hinter dem Produkt, hinter der Brand,hinter dieser Vision steckt ausgedrückt wird. Das es die Menschen erreicht, für die diese Vision entstanden ist.

Das möchte ich für mich und für das was ich tue. Authentische, ehrliche, individuelle, hilfsbereite, emotionale Arbeit die etwas in dieser Welt, in den Menschen bewirkt. Das beziehe ich nicht nur auf das Unternehmen welches ich irgendwann Gründen möchte, ich beziehe es auf mein ganzes Sein. Auf den Umgang mit Menschen, auf mein Auftreten nach Außen, also auch auf den Podcast, meinen Blog und allgemein mein Auftreten auf Social Media. Das ist es was der Kunde, die Brand die mit Dir zusammenarbeiten möchte sehen sollten. Und wenn dies von denen nicht gesehen und wertgeschätzt wird, dann will man doch auch nicht mit denen zusammenarbeiten. Dann ist es kein Mensch der in dein Leben passt.

Jedem sollte bewusst sein, wie viel einem sein Traum wert ist und wie man nach Außen auftreten möchte.

Ich weiß jetzt das ich mit meiner momentanen Situation nicht abfinden möchte. Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich mit vielen in meinem Leben nicht mehr identifizieren kann.  Ich möchte meine Vision verfolgen. Denn genau diese ist es wert und so groß für mich und für jeden anderen da draußen!

Ich möchte später nicht auf mein Leben zurückschauen und bereuen, dass ich es nicht mal versucht habe. Ich möchte zurückschauen und sehen das ich nach meinen Werten, meiner Vorstellung – nach meiner Vision gelebt habe und versucht habe, dass andere genau diesen Mut auch haben.

Ich werde morgen zu meinem Chef gehen, dass Gespräch suchen und egal was passiert & wie es ausgeht – ich vertraue darauf, dass es mich am Ende meiner Vision näher bringt.

Das war nun der Ausschnitt aus meinem „Tagebuch“. Ich denke wenn einem etwas aus diesem Eintrag bewusst wird, dann das es so wichtig ist auf sein Herz zu hören. Und das wichtigste um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren & diesen Traum nicht aufzugeben ist und bleibt in jeder Lebenslage das WARUM!

In diesem Sinne – Lasst uns gemeinsam an unsere Visionen glauben & ihnen Leben einhauchen

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